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Die Orgel in der Presberger Kirche St. Laurentius

Ein liturgisches Werkzeug
Die Orgel in der Presberger Kirche St. Laurentius
Die Orgel in der Presberger Kirche St. Laurentius
© Andrea Mayer

Spruch bei einer Orgelweihe:

„So sei die Orgel ein Werkzeug des Lobes. Ihr Klang bewege die Herzen der Menschen, in freudiger Anbetung einzustimmen in das Loblied, das die ganze Schöpfung singt.“

 

Die erste Orgel der Presberger Kirche wurde 1801/1802 aus der Kreuzkapelle in Lorch erworben. Die jetzige Orgel wurde 1896 von der Orgelbauerfamilie Gerhardt in Boppard gekauft und 1929 umgebaut.

 

Die Orgel hat 18 klingende Register und 879 Pfeifen. Der Spieltisch besteht aus 2 Manualen mit je 54 Tasten von C bis f´´´ und 1 Pedal mit 27 Tasten von C bis d´. Die Registertraktur ist elektrisch.

Spieltisch © Andrea Mayer

Disposition:

Nebenwerk (II. Manual): Gedackt 8', Principal 4', Piccolo 2', Cymbel 2f., insgesamt 270 Pfeifen.

Hauptwerk (I. Manual): Principal 8', Flöte 8', Octave 4', Salicional 4', Octave 2', Mixtur 3-4f. 1 1/3', Trompete 8', insgesamt 528 Pfeifen.

Pedal: Subbass 16', Violonbass 8', Choralbass 4', insgesamt 81 Pfeifen.

Spielhilfen: Pedalkoppel I-P, Pedalkoppel II-P, Manualkoppel II-I, Tutti, Freie Kombination, Auslöser

 

Bei den Registern bestehen innerhalb der Pfeifenreihen einheitliche Konstruktionen, die eine bestimmte Klangfarbe ergeben. Die Tonhöhe ist von der Größe einer Pfeife abhängig. Der Klangcharakter wird von dem für die Pfeifen verwendeten Material (z.B. Kupfer, Zinn, Zink, verschiedene Legierungen, Holz usw.) sowie von der Form der Pfeife (zylindrisch, konisch, trichterförmig), daneben auch von der so genannten Mensur (= Verhältnis von Weite und Länge der Orgelpfeifen zueinander) und verschiedenen anderen Umständen entscheidend geprägt.

Blick in das Innere der Orgel © Andrea Mayer

Zuletzt wurde die Orgel im September 2015 von der Orgelbaufirma Hubert Fasen gereinigt und neu intoniert.

 

Klangproben