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Gelobtes Gedenken zum Lorcher Kreuztag

Gelobtes Gedenken zum Lorcher Kreuztag
Gelobtes Gedenken zum Lorcher Kreuztag
Gedenken zum Kreuztag 2020 mit Pfr. Marcus Fischer, Pfr. Michael Pauly und Kaplan Benjamin Rinkard (von links) © Pfarrei

Heilig Kreuz Tag unter Coronabedingungen

Leider kann in diesem Jahr der Heilig Kreuz Tag in Lorch nicht wie gewohnt stattfinden.

Sie sind eingeladen zu der feierlichen Eucharistiefeier am 2. Mai um 9.00 Uhr in der Kirche St. Martin in Lorch.

Die Prozession und die Feier an der Kreuzkapelle muss aus Pandemiegründen entfallen.

Heilig-Kreuz-Tag in Lorch

Am ersten Sonntag im Mai wird in Lorch wieder der Errichtung des Kreuzes an der Kreuzkapelle gedacht.

Seit vielen Jahren findet nach einer Statio in der Kirche St. Martin die Prozession zur Kreuzkapelle am Beginn des Wispertales statt. Begleitet werden die Prozession, in der das Allerheiligste und die Lorcher Kreuzreliquie zur Kreuzkapelle übertragen werden, und die Eucharistiefeier am Außenaltar der Kapelle, musikalisch durch die Kolpingkapelle. Neben den Lorcher Christen nimmt traditionell auch eine Vielzahl auswärtiger Gläubiger teil. Ebenso traditionell sind die Böllerschüsse, die die Bevölkerung aufmerksam machen und die an die streitbare Auseinandersetzung der Lorcher mit den Bewohnern der Sauerburg im Jahr 1460 erinnern. Nach der Eucharistiefeier begleiten die Gläubigen das Allerheiligste und die Kreuzreliquie wieder zurück zur Kirche St. Martin.

* Sollten die Corona-Regelungen die Prozession und/oder den Gottesdienst an der Kreuzkapelle nicht zulassen, findet der Gottesdienst in der Kirche St. Martin Lorch statt. Bitte achten Sie auf die aktuellen Ankündigungen.

Dr. Alexandra Wagler, für den Ortsausschuss Lorch

Kreuzweg vor dem Kreuztag

Traditionell wird am Freitag vor dem Kreuztag der Kreuzweg an oder in der Kreuzkapelle gebetet.

2021 am Freitag, den 30. April um 19.00 Uhr

 

Die Kreuzkapelle im Wispertal

© kalbacho-foto

Sie wurde eingeweiht am 26. Juli 1677 vom Weihbischof Adolf Gottfried Volusius eingeweiht. 1788 wurde sie erweitert und 1826 restauriert. Sie hatte sechs Stiftungen für Messen. Amt und Predigt, die alljährlich am Kreuzfest und am Tag „Sieben Schmerzen" stattfanden, waren von Pfarrer Dorfeller aus Neidenau gestiftet worden.

Die Errichtung der Kreuzkapelle gerade an diesem Platz geht auf ein geschichtliches Ereignis zurück, das sich im Jahre 1460 abspielte.

Um die Mitte des 15. Jahrhunderts war es zu Streitigkeiten zwischen Kurpfalz und Mainz gekommen, wobei es auch zu einer Auseinandersetzung zwischen der Besatzung der Sauerburg und den Lorchern kam. Die handschriftliche Aufzeichnung im Stadtarchiv berichtet darüber.

Die Kreuzkapelle bei Lorch - Nach einer frommen Sage (aus der Lorcher Chronik)
© Marianne Rössler
© Marianne Rössler
© Marianne RösslerKreuztag 2014
© Marianne RösslerKreuztag 2016
© Marianne RösslerKreuzfest 2016
© Marianne RösslerKreuztag
© Lorcher KustführerBäuerchen von Lorch. Figur aus der Kreuzkapelle
© Lorcher KunstführerBeschreibung des Lorcher Bäuerchens

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