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Gelobtes Gedenken zum Lorcher Kreuztag

Gelobtes Gedenken zum Lorcher Kreuztag
Gelobtes Gedenken zum Lorcher Kreuztag
Gedenken zum Kreuztag mit Pfr. Marcus Fischer, Pfr. Michael Pauly und Kaplan Benjamin Rinkard (von links) © Pfarrei

In diesem Jahr 2020, ist alles anders. So konnte auch der gewohnte Kreuztag in Lorch nicht stattfinden.

Aber trotzdem wurde das gelobte Gedenken,  dass mit Amt, Predigt und Prozession, alljährlich am Kreuzfest und am Tag „Sieben Schmerzen" statt findet, auch in diesem Jahr erfüllt. Leider ohne Gläubige und ohne Prozession.

Die Kreuzkapelle im Wispertal

© kalbacho-foto

Sie wurde eingeweiht am 26. Juli 1677 vom Weihbischof Adolf Gottfried Volusius eingeweiht. 1788 wurde sie erweitert und 1826 restauriert. Sie hatte sechs Stiftungen für Messen. Amt und Predigt, die alljährlich am Kreuzfest und am Tag „Sieben Schmerzen" stattfanden, waren von Pfarrer Dorfeller aus Neidenau gestiftet worden.

Die Errichtung der Kreuzkapelle gerade an diesem Platz geht auf ein geschichtliches Ereignis zurück, das sich im Jahre 1460 abspielte.

Um die Mitte des 15. Jahrhunderts war es zu Streitigkeiten zwischen Kurpfalz und Mainz gekommen, wobei es auch zu einer Auseinandersetzung zwischen der Besatzung der Sauerburg und den Lorchern kam. Die handschriftliche Aufzeichnung im Stadtarchiv berichtet darüber.

Die Kreuzkapelle bei Lorch - Nach einer frommen Sage (aus der Lorcher Chronik)
© Marianne Rössler
© Marianne Rössler
© Marianne RösslerKreuztag 2014
© Marianne RösslerKreuztag 2016
© Marianne RösslerKreuzfest 2016
© Marianne RösslerKreuztag
© Lorcher KustführerBäuerchen von Lorch. Figur aus der Kreuzkapelle
© Lorcher KunstführerBeschreibung des Lorcher Bäuerchens