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Ich bin gekommen, dass sie das Leben in Fülle haben (Johannes 10,10)

Ich bin gekommen, dass sie das Leben in Fülle haben (Johannes 10,10)
Ich bin gekommen, dass sie das Leben in Fülle haben (Johannes 10,10)
© Pixabay

Diese Fragen stellen sich vielleicht manche Leserinnen und Leser.

Es ist doch alles organisiert, denken vielleicht andere. Nein, ein geistliches Jahresmotto ist nicht notwendig – aber sinnvoll, geistlich, richtungsweisend und vieles mehr. Wir richten uns geistlich, also im   Glauben aus, Jahr für Jahr bei den Tagen des ewigen Gebetes, Fronleichnam und in vielen Gruppen:

  • 2016 mit dem Motto des Heiligen  Jahres ´Barmherzig wie der Vater´.
  • 2017 mit ´Selig, wem Christus auf dem Weg begegnet´ aus dem Lied 275 im Gotteslob.
  • 2018 aus 1 Samuel 3 ´Hier bin ich. Du hast mich gerufen´ und
  • in diesem Jahr 2019 bis Christkönig ´An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen´ aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 7.

In diesem Kirchenjahr begleitet uns das Wort aus Johannes 10,10

´Ich bin gekommen, dass sie das Leben in Fülle haben´

Eine Gruppe Ehrenamtlicher wird wie in den letzten Jahren Vorschläge für Gebete, Texte und Gottesdienste vorbereiten. Öffnen wir uns für die Ankunft von Jesus, damit ER uns bringen kann, was nur ER uns schenken kann:

Leben in Fülle!

Ihnen eine gesegnete Adventszeit als Vorbereitung auf das Heilige Weihnachtsfest.

Ihr Pfr. Marcus Fischer

 

Gedanken zum Jahresmotto 2020 von Pfr. Marcus Fischer (Februar 2020)

Baum weg
Krippe weg
Kind?

  • Der Baum ist aus dem Haus. 
  • Die Krippe gut verpackt. 
  • Die Dekoration sicher verstaut. 
  • Die Geschenke werden jetzt benutzt, getragen oder sind aufgebraucht.

Weihnachten aber können wir nicht einfach ´wegräumen´!
Wir haben Weihnachten 2019 gefeiert. Der Weihnachtsfestkreis endete mit der Taufe des Herrn am 12. Januar. Wir haben das geistliche Jahresmotto 2020 aus Johannes 10,10
´Ich bin gekommen, dass sie das Leben in Fülle haben´. Wir haben hoffentlich die ´Fülle´ des Glaubens erlebt und im Anschluss auch eine Fülle von Wünschen, einige Geschenke oder natürlich Essen.

Wir haben Weihnachten jetzt fast zwei Monate ´hinter uns´. 

  • Haben wir im Glauben noch das göttliche Kind ´vor uns´?
  • Haben wir das Bild der Krippe noch vor Augen? 
  • Haben wir die ´Stille und heilige Nacht´ noch im Herzen?
  • Was bleibt von Weihnachten, wenn das göttliche Kind die Fülle ist?

Habe ich eine Ahnung von der Fülle Gottes bekommen, wenn uns der Sohn Gottes sagt, dass ER gekommen ist, damit WIR die Fülle haben?

  • Trage ich noch das göttliche, weihnachtliche Kind im Herzen, dessen Figur schon wieder auf dem Dachboden gut verstaut wurde?
  • Erfreue ich mich noch vor meinem geistigen Auge an dem weihnachtlichen Schmuck, der im Karton verschwand?
  • Erfüllt mich noch das Leben, für das der grüne Baum an Weihnachten steht, das neue Leben von Gott – für mich – für uns?

Das Kind befindet sich doch in meinem Herzen! Die Fülle Gottes ist gegenwärtig in unserer Welt!
Den Weihnachtsfrieden versuche ich doch weiter umzusetzen im Alltag.
Die Weih-´Nacht´ will in mir wirklich Tag und Licht werden.

Jesus kann ich nach Weihnachten nicht wegräumen – seit 2000 Jahren nicht.

Gott sei Dank!

Marcus Fischer, Pfarrer

 

© Helmut Fischer
© Helmut Fischer

Ein neues Jahr liegt vor uns: 366 Tage dieses Mal, wir haben es mit einem Schaltjahr zu tun. Als Überschrift trägt es das neue Jahresmotto, das eine Gruppe Ehrenamtlicher auswählte, die damit Andachten, Lieder und Gebete für die „Tage des Gebetes“ gestaltet hat. (Mitte Januar werden wir diese Tage begehen, im Pfarrbrief finden Sie ab Seite 6 eine Auflistung dessen, was Sie an den einzelnen Kirchorten erwartet).

Das Jahresmotto ist dem Johannes-Evangelium entnommen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben in Fülle haben.“ Eine Verheißung, die nicht klar greifbar ist, die Jesus in Bildworten und Vergleichen beschreibt. „Leben in Fülle“ – zur Frage nach der Bedeutung dieses Jesuswortes, ja letztlich zur Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens, lassen sich bestimmt verschiedene Antworten sammeln. – Was meinen Sie?

Einige Termine füllen bereits den Kalender für 2020 – diese Art von Fülle ist für mein Leben hoffentlich nicht gemeint!

Ganz viel ist aber auch noch unbeschrieben im neuen Kalender: offen für Erfahrungen, Erlebnisse, Begegnungen, die dieses neue Jahr mit sich bringen wird. Ob sie besser zur Überschrift dieses Jahres passen werden?

Mit dem ersten Tag, dem ersten Monat des neuen Jahres liegt ein ganzes Jahr weit offen vor mir, so wie dieser fast wolkenlose blaue Himmel des Titelbildes. Er lädt ein, den Blick ins Weite zu wagen, die Augen nach oben zu heben. Psalm 121 kommt mir dabei in den Sinn:

„Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde erschaffen hat. Er lässt deinen Fuß nicht wanken; dein Hüter schlummert nicht ein. Siehe, er schlummert nicht ein und schläft nicht, der Hüter Israels. Der HERR ist dein Hüter, der HERR gibt dir Schatten zu deiner Rechten. Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden noch der Mond in der Nacht. Der HERR behütet dich vor allem Bösen, er behütet dein Leben. Der HERR behütet dein Gehen und dein Kommen von nun an bis in Ewigkeit.“

Auf dem Titelbild sind zwar keine Berge zu sehen, aber Wolkenschleier zeichnen sich blass auf dem blauen Himmel ab, die einem Vogel oder gar einem Engel gleichen. Vielleicht auch eine Art himmlische Verheißung?

Möge Gott uns mit seinem guten Geist auch in diesem Neuen Jahr 2020 begleiten und uns immer wieder zeigen, dass ER ein Leben in Fülle für uns bereithält!

Für das Pastoralteam                        Beate Hollingshaus