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Konzerte am Rheingauer Dom

Konzerte am Rheingauer Dom
Konzerte am Rheingauer Dom
Stumm-Orgel im Rheingauer Dom © Georg Franz
Kirchenmusik am Rheingauer Dom in Konzert und Liturgie 1. Halbjahr 2020

Antonio Vivaldi "Nisi Dominus" und "Stabat Mater" | Sonntag | 1. März 2020 | 16:00 Uhr

© Anne GreilingSONY DSC

Die beiden Werke für Sologesang und Streicher „Nisi dominus“ und „Stabat mater“ gehören zu den schönsten und kompositorisch interessantesten vokalen Sakralwerken Antonio Vivaldis. Das „Stabat mater“ vertonte er nicht vollständig, hier bediente er sich nur der ersten zehn Strophen des geistlichen Gedichtes. Der siebte Satz „Eia mater“, wo die schroffen Rhythmen der Geißelung Christi Ausdruck geben, erinnert geradezu an eine Passion des Vivaldi-Zeitgenossen Bach.

Die einzelnen Verse des Psalms 127 „Nisi Dominus“ sind kompositorisch sehr abwechslungsreich gestaltet. Im Wechsel erklingen schlichte Continuo-Arien, eine Arie mit unisono Streicherbegleitung, zwei Arien in lebhaftem konzertantem Stil und eine weitere als ruhiges Siciliano.

Der Eintritt ist frei.

Künstler:
Ensemble musica viva Stuttgart
Anne Greiling, Alt

 

 

"O, so nehmt mein Herz hinein" - Musik zur Marktzeit | Freitag | 13. März | 11:00 Uhr

Esther Frankenberger
© Esther Frankenberger

Esther Frankenberger studierte Chordirigieren an der HfMDK Frankfurt bei Prof. Winfried Toll.
Im Anschluss studierte sie Gesang in der Klasse von Prof. Katharina Kutsch.
Als gefragte Altistin ist sie sowohl solistisch im Oratorienfach zu hören als auch in professionellen Ensembles wie dem Orpheus Vokalensemble, der Schola Heidelberg und dem Deutschen Kammerchor.
Sie unterhält zwei Lehraufträge im Bereich Gesang im Bistum Limburg und am Staatstheater Mainz.

Im Jahr 2020 wird sie neben zahlreichen Konzerte mehrfach die Altpartie in Bachs Matthäus- und Johannespassion übernehmen.

Arien aus beiden Bachschen Passionen erklingen in der ersten Musik zur Marktzeit 2020 neben Auszügen aus Pergolesis „Stabat mater“ und Rossinis „Petite messe solennelle“.

Der Eintritt ist frei.

Künstler:
Esther Frankenberger, Alt
Florian Brachtendorf, Orgel

 

Musikalische Frühlingswanderung | Sonntag | 22. März | 11:15 Uhr

© Wolfgang Blum

Zu einer musikalischen Wanderung laden der Jugendchor am Rheingauer Dom, Bezirkskantor Florian Brachtendorf und der Rheingauer Gästeführer Wolfgang Blum ein. Beginn ist auf dem Bischof-Blum-Platz in Geisenheim.

Erstes Ziel der Wanderer ist das Kloster Nothgottes, dort ist eine Rucksackrast geplant. Nach Stationen in der Abtei St. Hildegard und der Wallfahrtskirche in Eibingen genießen die Wanderer kurz vor Schluss das Panorama vom Rothenberg. Die Tour endet auf dem Bischof-Blum-Platz. An den Stationen sowie unterwegs werden gemeinsam Lieder gesungen.

Die Rundtour (12,5 Kilometer, 175 Höhenmeter) dauert insgesamt fünfeinhalb Stunden. Getränke und etwas zum Essen für die Rucksackrast muss jeder mitbringen.

Kosten: 6 Euro pro Person. Kinder (bis 16 Jahre) wandern gratis.

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Tour findet bei jedem Wetter statt.

Infos unter 06722 / 750508 und www.blum-wolfgang.de

 

"Der am Kreuz ist meine Liebe" | Sonntag | 5. April | 19:00 Uhr

© Georg FranzStumm-Orgel im Rheingauer Dom

Wenn die Kirche am Palmsonntag des Einzugs Jesu nach Jerusalem gedenkt, dann hat sie bereits in diesem Moment das Kreuz Jesu Christi vor Augen. Die Choralmelodie zu „Der am Kreuz ist meine Liebe“ (Text aus dem 18. Jahrhundert), stammt bereits von 1551 und inspirierte seither viele Komponisten zu Bearbeitungen mit dem Text des evangelischen Chorals „Freu dich sehr, o meine Seele“, der ebenfalls Tod und Auferstehung thematisiert.

In 30 Minuten Orgelmusik treffen barocke und romantische Interpretationen der Choralmelodie aufeinander, darunter Bearbeitungen von Böhm, Karg-Elert, Krebs und Reger.

Künstler:
Florian Brachtendorf, Orgel

 

"Das Lilienquartett" - 30 Minuten Musik zur Marktzeit | Freitag | 24. April | 11:00 Uhr

© Susanne TscherbnerDas Lilienquartett

Die vier Musikerdes Lilienquartetts sind Mitglieder des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden und haben sich aus diesem Klangkörper heraus zusammengefunden, um dem besonderen Reiz des Streichquartettspiels mit seinen Möglichkeiten und Herausforderungen nachzuspüren. Die Intensität des Zusammenspiels, der homogene und doch vielseitige Klang sowie die wertvolle Literatur lassen ungeahnte Entfaltungsmöglichkeiten zu.

Mit dem Streichquartett c-Moll von Hans Rott hat das Quartett eine selten gespielte Pretiose eines Komponisten im Gepäck, der es schwer hatte, sich in der von Johannes Brahms geprägten Stadt Wien Gehör zu verschaffen. Hans Rott starb bereits im Alter von 25 Jahren, seine Kompositionen wurden von Anton Bruckner und Gustav Mahler hoch gelobt.

Der Eintritt ist frei.

Künstler:
Svantje Wolf, Violine
Nicole Windolf, Violine
Kristof Windolf, Viola
Susanne Tscherbner, Violoncello