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Kreuzverhüllung

vom 5. Fastensonntag bis zum Karfreitag
Kreuzverhüllung
Kreuzverhüllung
Großes Altarkreuz in Presberg © Andrea Mayer

Vom fünften Sonntag der Fastenzeit an, dem Passionssonntag, bis zum Ende der Karfreitagsliturgie sollen die Kreuze in den Kirchen verhüllt werden. Für die Farbe ist Violett vorgesehen, die liturgische Farbe der österlichen Bußzeit. Dieser Brauch ist sehr alt und schon um das Jahr 1000 nachweisbar. Aber was soll das? Gehört das Kreuz denn nicht gerade in diese besondere Zeit? Und jetzt wird es zugehängt?

Durch Verhüllen wird auf etwas aufmerksam gemacht! Ob Gewohnheiten oder Gegenstände – Alltägliches nehmen wir oft gar nicht mehr richtig wahr. Erst, wenn es nicht mehr da ist, bemerken wir es (wieder). Und so will die Verhüllung des Kreuzes unsere Gedanken nicht auf das violette Tuch lenken, sondern auf das Kreuz, nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare.

In diesem Jahr soll erstmals seit längerer Zeit wieder das große Altarkreuz in der Kirche St. Laurentius in Presberg, das den Altarbereich besonders betont, verhüllt werden. Vom Passionssonntag an sind es nur noch zwei Wochen bis zum Osterfest. Das Verhüllen des Kreuzes macht diese letzte Etappe der Vorbereitungszeit optisch sichtbar. Im Mittelpunkt steht bis zum Karfreitag das Kreuz. Dann ist das Kreuz symbolisch „den Blicken entzogen“ und bietet die Gelegenheit, es für uns und unser Leben neu zu entdecken.

Zu Ostern ist das Kreuz wieder sichtbar. Werden wir es dann mit neuen Augen sehen?

Wir danken allen Helfern, die bei den Überlegungen und der Vorbereitung zur Realisierung der Verhüllung ohne Gefahr für Leib und Leben letztes Jahr geholfen haben. Die Art und Weise, wie das Altarkreuz verhüllt werden soll, wird noch nicht verraten. Lassen Sie sich überraschen!

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