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Neue Serie im Rahmen der Visionsarbeit/Glaubensumfrage der Pfarrei.

Neue Serie im Rahmen der Visionsarbeit/Glaubensumfrage der Pfarrei.
Neue Serie im Rahmen der Visionsarbeit/Glaubensumfrage der Pfarrei.
© pixabay

Der Zugang zum Glauben durch die Weitergabe der Botschaft Jesu

Vielen Kindern geht es wahrscheinlich so wie uns Erwachsenen - jeder muss für sich seinen eigenen Zugang zum christlichen Glauben finden.
Es gibt verschiedene Wege den Glauben zu erfahren, zu leben und auch weiterzugeben. Für mich persönlich ist der Glaube an Gott sehr wichtig. Ich glaube, dass Gott immer für mich da ist, er nimmt mich an so wie ich bin, er liebt mich und gibt mir Kraft, Mut sowie Hoffnung.

In der heutigen Zeit gerät der Glaube an Gott leider oft ins Hintertreffen oder gar ganz in Vergessenheit. Aus diesem Grund versuche ich, sowohl als Mutter als auch als Katechetin in der Erstkommunionvorbereitung, den Kindern den Grundbezug zur Kirche und zum Glauben zu vermitteln.
Die Erstkommunion ist auf dem Glaubensweg für die Kinder eine wichtige Etappe. Oft ist die Vorbereitung die erste bewusste Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben. Diese besondere Zeit ist eine wichtige Grundlage, um das Interesse der Kinder und auch der Eltern an Gott und der Kirche zu wecken, den Glauben zu festigen oder sogar neu zu begründen. Positive Erlebnisse von Gemeinschaft und Freude spielen dabei zentrale Rollen. Wichtig ist es, ausgewählte Etappen im Leben Jesus und den Ablauf der Heiligen Messe zu besprechen und zu verstehen.

Es ist sehr schön, zusammen mit den Kindern die verschiedenen Themen zu erarbeiten. Zudem erfährt man, wie bei den vielen Zusatzangeboten wie Wanderungen, Basteln und Ausfahrten die Gemeinschaft und der Zusammenhalt untereinander wächst. Dieses Wissen und Erfahrungen halten direkten Einzug in das tägliche Leben und Miteinander.

Mit dieser Mischung ist es möglich, dass nicht nur das Erlebnis der Gemeinschaft als „Event“ im Vordergrund steht, sondern der Glaube und der Bezug zu Gott nicht zu kurz kommen. Schließlich ist das der Grund des Zusammenseins und sollte uns im täglichen Leben leiten.

In einer Gruppenstunde wurde zum Beispiel besprochen, wie Jesus Simon als einen seiner Jünger beruft, um seinem Weg zu folgen. Er soll Menschenfischer werden und wie Jesus selbst Gottes Liebe weitergeben. Ich freue mich darüber, die Kinder bei ihrer Erstkommunionvorbereitung zu begleiten und zu unterstützen. Auch wenn es nur ein kleines Stück Weg ist, so hoffe ich, dass die Kinder sehr gern an diese Zeit zurückdenken und vielleicht doch das eine oder andere von Gott und Gottes Liebe verinnerlicht haben.

Menschenfischer können wir alle sein, indem wir im Alltag versuchen, den Glauben und die Liebe Gottes zu leben und weiterzugeben.

 

Vera Stini

Katechetin in der Erstkommunion-Vorbereitung

Zugang zum Glauben durch Gemeinschaft

Unser Glaube verbindet ganz unterschiedliche Menschen miteinander, unabhängig von Einkommen, Geschlecht oder sonstiger Eigenschaften. In einer Welt voller Einzelkämpfer und Einzelinteressen sind die Glaubensgemeinschaften, ein wich-tiger Teil unserer Gesellschaft. Denn jeder Mensch braucht zwei Orte, an denen er sich zu Hause fühlt. Einen, der ganz real ist und in dem man geschützt wohnen kann, seine Familie hat, sowie ein zweites Zuhause im Geiste. Ein Zuhause, in dem man die gleichen Werte mit anderen teilen, in dem die ganz persönliche „Glaubensbatterie“ wieder aufge-laden wird.

Dieses „Aufladen“ kann man ganz besonders beim Weltgebetstag der Frauen erleben, er lässt uns teilhaben an Glaubenserfahrungen von Frauen aus anderen Ländern und Kulturen. Der Weltgebetstag ist viel mehr als ein Gottesdienst im Jahr! Er öffnet eine andere Sicht auf die Welt, macht neugierig auf das Leben und Glauben in anderen Ländern und Kulturen und schärft den Blick für weltweite Herausforderungen wie Armut, Gewalt gegen Frauen und Klimawandel. So entsteht eine Verbindung zu den Frauen, die uns aus ihrem Land berichten. Es gibt immer wieder Neues zuhören, sei es aus einem Nachbarland wie Polen oder aus Vanuatu, der Inselgruppe, deren Namen wir vorher noch nicht einmal kannten.

Wir hören von Frauen, die durch ihren Glauben bestärkt werden, die durch den Glauben andere Menschen treffen, die ihrem Leben wieder Sinn oder Hilfe geben. Es ist oft berührend welche tiefe Verbindung sie zu ihrem Glauben haben, wenn man sieht wie die Verbindung hierzulande immer mehr verloren geht

Außer dieser Beziehung zu der weltweiten Glaubensgemeinschaft entstand aber auch zwischen Presberg und Stephanshausen eine engere Verbindung. Da unsere früheren Pastoralreferentinnen den Weltgebetstag immer im Wechsel veranstalteten, lernte man sich besser kennen, weil durch das gemeinsame Treffen nach dem Gottesdienst nette Gespräche entstanden. So fördert der Weltgebetstag auf zwei Arten die Gemeinschaft. Selbstverständlich freuen wir uns auch über den Besuch aus anderen Kirch-orten! In der Hoffnung, dass das Treffen im Anschluss an den Gottesdienst bald wieder stattfinden kann, freuen wir uns auf die nächsten Länder und Weltgebetstage.

In diesem Jahr findet der Gottesdienst am Freitag, 4. März um 18.00 Uhr in Stephanshausen in der Kirche statt – eingeladen sind aber nicht nur Frauen!

      Karin Gass und Dorothea Korn

 

Liebe Geschwister im Glauben!

Gott zu loben und zu preisen ist unser Auftrag, unsere Aufgabe als Gläubige.

Dies erkennen wir bereits in den Psalmen und wird fortgeführt im neuen Testament. Jesus zeigt uns immer wieder durch sein eigenes Leben, wie wir Gott loben, preisen, ehren, anbeten und danken sollen. Er nimmt uns hinein in seinen Lobpreis an den Vater.

Der musikalische Lobpreis der neuen Zeit hat Band-Character, hat sich aus der charismatischen Bewegung entwickelt und ist in den meisten christlichen Konfessionen vertreten. Und diese Lobpreismusik hat es mir „angetan“.

Vor einigen Jahren bin ich erstmals in einem Gottesdienst damit in Berührung gekommen. Und das genau ist es: Texte, Melodien, Rhythmen berühren mein Inneres, wecken große Freude in mir. Ich spüre Gottes Geist sehr nah. In dem Lied: „Wo ich auch stehe“ heißt es im Refrain: „Ja ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst … .“

Zum Reinhören: YouTube:  https://youtu.be/6Tr3h5Sonhc  Andrea Adams-Frey & Albert Frey - „Wo ich auch stehe“

Es geht mir dabei persönlich ans „Eingemachte“ und Gottes Nähe und Barmherzigkeit werden spür- und erlebbar. Das empfinde ich als großes Geschenk, welches mich wiederum mit Freude und Dankbarkeit erfüllt. Das ist unsere Stärke!

Zum Kennenlernen der Lobpreismusik, herzliche Einladung zum musikalischen Lobpreisabend am 2. Februar / 2. März / 6. April  /  4. Mai jeweils um 20.00 Uhr  in die evangelische Kirche nach Mittelheim.

Näheres siehe Flyer.

Ihre Schwester im Glauben  Martina Hock

 

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