Kategorien &
Plattformen

„Siehe, nun mache ich etwas Neues." (Jesaja 43, 19a)

„Siehe, nun mache ich etwas Neues." (Jesaja 43, 19a)
„Siehe, nun mache ich etwas Neues." (Jesaja 43, 19a)
© Pixabay

Geistliches Jahresmotto

Seit 2016 begleitet uns jedes Jahr ein neuer Bibelvers als Geistliches Jahremotto durch das Kirchenjahr. Monatlich schreiben ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter eine gedankliche Anregung zum Jahremotto. Lassen Sie sich monatlich in das diesjährige Motto "Siehe, nun mache ich etwas Neues" gedanklich mitnehmen.

Text der Bibelstelle zum Jahresmotto 2021 (Beitrag Januar 2021)

© Friedbert Simon in Pfarrbriefservice

Aus dem Buch Jesaja, Kapitel 43

15  Ich bin der HERR, euer Heiliger, Israels Schöpfer, euer König. 16  So spricht der HERR, der einen Weg durchs Meer bahnt, einen Pfad durch gewaltige Wasser, 17  der Wagen und Rosse ausziehen lässt, zusammen mit einem mächtigen Heer; doch sie liegen am Boden und stehen nicht mehr auf, sie sind erloschen und verglüht wie ein Docht. 18  Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, achtet nicht mehr!

19  Siehe, nun mache ich etwas Neues. Schon sprießt es, merkt ihr es nicht?

Ja, ich lege einen Weg an durch die Wüste und Flüsse durchs Ödland.

20  Die wilden Tiere werden mich preisen, die Schakale und Strauße, denn ich lasse in der Wüste Wasser fließen und Flüsse im Ödland, um mein Volk, mein erwähltes, zu tränken. 21 Das Volk, das ich mir geformt habe, wird meinen Ruhm verkünden.

 

© Pixabay

„Siehe, nun mache ich etwas Neues“  - diesen Vers aus dem Prophetenbuch Jesaja (Jes 43,19a) hat die Liturgiegruppe des Pfarrgemeinderats als geistliches Jahresmotto für 2021 ausgesucht.

Die Kirchenentwicklung im Bistum Limburg hat in der Textstelle um diesen Vers herum ihren Impulstext. Da heißt es u.a. im Vers zuvor auch noch: „Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, achtet nicht mehr!“

Wir können in diesen Tagen manchmal die Meinung hören, dass die Corona-Pandemie eigentlich nur die Entwicklungen beschleunigt, die ohnehin schon begonnen haben. Dazu wird auch mancher Abbruch ge-hören, was schmerzhaft und enttäuschend ist.

Wahrscheinlich wird nicht alles wieder so werden wie vorher, aber muss es das? Auch gute Entwicklungen können gestärkt werden, neue Aufbrüche beginnen. Ja, das Alte ist vertraut, bekannt, das Neue unsicher.
Doch denken wir in der Advents- und Weihnachtszeit ja gerade daran, dass Gott aus einer scheinbar schon abgestorbenen Wurzel einen neuen,  jungen Trieb wachsen lässt: seinen Sohn Jesus Christus, den Heiland aller Menschen. Er, der lebendige Gott, ist immer auch der Gott des Neubeginns.  Darauf dürfen wir vertrauen: dass er im Aufbrechen an unserer Seite ist, dass er uns den Mut und die Zuversicht ins Herz legt.

Ich bin gespannt, wie unsere „Bilanz“ Ende 2021 aussieht und welche zarten Pflänzchen es gibt, die zu wachsen beginnen.    

Sebastian Braun, Gemeindereferent

 

Cookie Einstellungen

Statistik-Cookies dienen der Anaylse, indem Informationen anonymisiert gesammelt werden.

Anbieter:

Google Ireland Limited

Datenschutz

Bistum Limburg

Datenschutz