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Gemeinsamer Erntedank-Gottesdienst der Kirchorte Assmannshausen und Aulhausen

Gemeinsamer Erntedank-Gottesdienst der Kirchorte Assmannshausen und Aulhausen
Gemeinsamer Erntedank-Gottesdienst der Kirchorte Assmannshausen und Aulhausen
© Helmut Fischer
© Helmut Fischer

Viel mehr Besucher als sonst …..   begrüßte Pfarrer Kurt Weigel zum Gottesdienst, denn „Heilig Kreuz Assmannshausen“ und „St. Petronilla Aulhausen“ feierten das Erntedankfest gemeinsam - als Familiengottesdienst für Groß und Klein, für Jung und Alt - in der Domäne Assmannshausen.

Der Gottesdienst begann mit dem Lied „Danke für diesen guten Morgen“ und die Strophen dieses Liedes waren angepasst an diesen Festtag, an diesen tollen Gottesdienst-Ort, an das Danke sagen für die Schöpfung und auch für die Gaben Gottes. Pfarrer Weigel erinnerte die Besucher daran, dass wir ja alle Schöpfung und Gaben Gottes sind. Und nur, wer dankbar ist, wird auch teilen können. Jeder Tag, jede Stunde unseres Lebens ist kostbar, auch diese Stunde des Gottesdienstes. Und Pfarrer Weigel betonte: Es gibt nur EINE WELT!

Gemeinde und Kantorengruppe (Leitung: Roswitha Bendiek) sangen u.a. die Lieder „Mein Gott, wie schön ist deine Welt“, „Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr“, „Das eine Brot wächst auf vielen Halmen“, „Nimm, o Herr, die Gaben, die wir bringen“, „Christus, dein Licht“ und „Lasst uns miteinander“.

Der „Psalm 147“ wurde von den anwesenden Männern und Frauen abwechselnd vorgetragen. Humorvoll bat Pfarrer Weigel die Frauen, zu beginnen, da diese mutiger seien.

In einem feinfühligen Liedtext wurde den Gottesdienstteilnehmern vorgeschlagen, was wir alles teilen können: Äpfel, Garten und Haus, Freude und Leid, Hunger und Not, Wasser und Brot ….. sogar „das letzte Stück“.

Der Altarraum war mit vielen Erntegaben bunt geschmückt und  war dadurch eine tolle Kulisse für die anwesenden Kindergarten- und Schulkinder, die zu dem Lied „Erntedankfest, Gott sei Dank“ einen Tanz mit Tüchern aufführten. Die Kinder erhielten einen kräftigen Applaus und sogar ein kleiner anwesender Hund zeigte spontan seine Anerkennung durch ein lautes Bellen.

In den Fürbitten baten die Gläubigen darum, dass Gott, der unser Vater und unsere Mutter ist, uns offene Augen und Ohren schenkt, ebenso ein fröhliches Herz und dass wir Gottes Liebe auch in den Erntegaben entdecken mögen.

Betont wurde in den Bitten ebenso, dass die Freude des Teilens einfach nur schön ist, dass wir die Freude des Gottesdienstes mit nach Hause nehmen mögen und auch der Verstorbenen wurde gedacht.

Zum Vaterunser formten die Kirchenbesucher zuerst beide Hände zu einerSchale und breiteten dann ihre Hände auseinander, als ein Zeichen des Teilens.

Vor dem Schlusssegen bedankte sich Friedrich Bauer bei Otti Hauenstein von der Domäne für die wiederkehrende Möglichkeit, an diesem schönen Ort Gottesdienst feiern zu dürfen und überreichte ein Gemälde von Jochen Harms, das einen Blick auf die Domäne zeigt. Auch allen Anwesenden, Mitwirkenden, Chormitgliedern und den Helfern wurde gedankt.

Simone Dries wies auf die St. Martinsfeier in Aulhausen hin und die Ausstellung der Laternen im November in der Dorfkirche „St. Petronilla“.

Nach dem Gottesdienst nutzten viele Besucher die Gelegenheit zu einem Gespräch bei einem Glas Wein und jeder kleine und große Gast bekam außerdem einen Apfel geschenkt. Auf dem Nachhauseweg konnten alle die strahlende Herbstsonne genießen und das bunte Herbstlaub bewundern  - vielleicht noch ein Grund mehr, die Schöpfung zu bestaunen, zu bewahren und dankbar zu sein.

 

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