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Neuer Träger für Thomas-Morus-Haus

Agaplesion übernimmt Pflegeeinrichtung im Rheingau
Neuer Träger für Thomas-Morus-Haus
Neuer Träger für Thomas-Morus-Haus
Das Thomas-Morus-Haus hat eine lange Geschichte. Mit dem Trägergeschichte kann diese nun weitergeschrieben werden.

Die Zukunft des Thomas-Morus-Hauses in Rüdesheim-Assmannshausen ist gesichert. Bei der Einrichtung handelt es sich um ein christliches Pflegeheim mit mehr als 70 Pflegeplätzen und 80 Mitarbeitern, das über Jahrzehnte von der katholischen Pfarrei getragen wurde. Zum Jahresbeginn wird die Agaplesion gAG,  die Trägerschaft sowie alle besehenden Personal- und Heimverträge übernehmen.

„Die Welt um uns herum hat sich geändert. Die Bedingungen und Anforderungen in der Altenpflege haben sich durch politische, gesetzliche und technische Vorgaben verändert. Als Pfarrei waren wir die einzige Kirchengemeinde im gesamten Bistum Limburg, die eine Pflegeeinrichtung getragen hat, konnten wir diese Herculesaufgabe nicht mehr meistern“, erklärt Marcus Fischer, Pfarrer der Pfarrei Heilig Kreuz Rheingau. Diese Herausforderungen führen dazu, dass das Thomas-Morus-Haus in den kommenden Jahren modernisiert und zukunftsfähig gemacht werden müsse. Dies übersteige die personellen und finanziellen Ressourcen der Pfarrei. Verlässliche Schätzungen gingen von einem Investitionsbedarf von mehr als zwei Millionen Euro aus, um die Betriebsgenehmigung des Hauses mittelfristig zu sichern.  „Unser oberstes Ziel war es immer, dass das Haus erhalten bleibt“, so Marcus Fischer.

Christliche Ausrichtung wird Einrichtung weiter prägen

Nach einer mehrjährigen, intensiven Suche, die vom Bistum Limburg, unterstützt worden ist, sei es nun gelungen mit Agaplesion einen erfahrenen und großen Träger zu finden, der die Pflegeeinrichtung auch im christlichen Sinne dauerhaft weiterführen werde. „Die christliche Ausrichtung des Hauses und die pastoralen Angebote bleiben erhalten“, sagte Fischer. Ängste, dass es im Haus künftig nur noch um Profit gehe oder das aus der Kapelle eine Cafeteria werde, seien unbegründet. Auch für den Alltag der Mitarbeiteten bleibe zunächst alles beim Alten. Die Pflege und Betreuung der Mitarbeiten habe nach wie vor hohe Priorität und die Mitarbeitenden seien dafür der entscheidende Schlüssel.  „Wir haben als Träger von insgesamt 39 Wohn- und Pflegeeinrichtungen und als einer der größten christlichen Träger im Gesundheitswesen den Anspruch als Arbeitsgeber attraktiv zu sein, um unseren Auftrag in Pflege und Karitas gerecht zu werden“, erklärt Bernhard Pammer, Geschäftsführer der Agaplesion. Er kündigte an, dass sich das Unternehmen den Rheingauern zum Jahresbeginn vorstellen werde.

„Das Thomas-Morus-Haus ist für viele Rheingauer ein Identifikationspunkt, den sie schätzen und fördern“, erklärt Pfarrer Fischer. Deshalb sei es ein wichtiges Signal, das die Einrichtung erhalten bleibe. Er dankte allen, die sich in den vergangenen Jahrzehnten für das Haus eingesetzt und unterstützt haben. „Die Geschichte des Hauses wird jetzt weitergehen. Deshalb ist dies ein guter Tag für den Rheingau“, so Marcus Fischer.

Pressebericht des Bistums Limburg

Bild bei der Übergabe

© Bischöfliches Ordinariat

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