Kristina Klotz
Frontoffice und Trauungen
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Zollstr. 8
65366 Geisenheim - k.klotz@heilig-kreuz-rheingau.de
- 06722 750 740
Sie möchten kirchlich heiraten?
Herzlich willkommen in der Pfarrei Heilig Kreuz Rheingau!
Was Sie über die kirchliche Trauung wissen sollten:
Für eine kirchliche Hochzeit sprechen verschiedene Beweggründe.
Vielleicht gehört sie einfach zu Ihrem Lebensweg dazu.
Vielleicht möchten Sie Ihr besonderes Versprechen zueinander – Ihr Ja-Wort – auch unter dem Segen Gottes bewusst bekräftigen.
Vielleicht sind Sie sich noch unsicher, ob eine kirchliche Trauung das Richtige für Sie ist, und möchten zunächst wissen, welche Rahmenbedingungen gelten.
Auf dieser Seite finden Sie in unseren FAQs alle wichtigen Informationen rund um Ihren großen Tag – unabhängig von Ihrem Motiv.
Frontoffice und Trauungen
Das zuständige Pfarramt richtet sich grundsätzlich nach dem aktuellen Wohnsitz des Hochzeitspaares.
Für Paare, die in unserer Pfarrei wohnen oder gewohnt haben:
Bitte wenden Sie sich an das Zentrale Pfarrbüro in Geisenheim.
Tel.: 06722 750 740
Mail: info@heilig-kreuz-rheingau.de
Für Paare, die nicht in unserer Pfarrei wohnen:
Bitte nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit Ihrem zuständigen Pfarramt auf, um alle wichtigen Schritte und Termine rechtzeitig zu klären. Wenn nur einer / eine der Partner katholisch ist, wird die Zuständigkeit nach dem Pfarramt des katholischen Partners / der katholischen Partnerin bestimmt. Paare, die in einer unserer Kirchen heiraten möchten, aber nicht aus der Gemeinde stammen, benötigen einen eigenen Geistlichen.
Der trauende Geistliche wird mit Ihnen ein Ehevorbereitungsprotokoll ausfüllen. Dieses muss spätestens vier Wochen vor der Trauung an uns übermittelt werden. Darin wird auch die Erlaubnis zur Trauung außerhalb des Wohnortes vermerkt.
Besprechen Sie Ihren gewünschten Termin für die kirchliche Trauung frühzeitig mit dem Geistlichen, der Sie trauen wird, sowie mit der Pfarrei Heilig Kreuz Rheingau, um sicherzustellen, dass die gewünschte Kirche an diesem Tag auch verfügbar ist.
Besonderheiten:
Kirchliche Trauungen im Rheingauer Dom in Geisenheim werden in der Regel um 14.00 Uhr oder 15.30 Uhr gefeiert.
In der Kirche St. Johannes der Täufer in Johannisberg sind Trauungen um 13.30 Uhr oder 15.00 Uhr möglich.
In allen anderen Kirchen unserer Pfarrei können Trauungen nach Rücksprache auch zu anderen Uhrzeiten stattfinden.
Für Paare, die in der Pfarrei Heilig Kreuz Rheingau wohnen oder ursprünglich aus einer unserer Gemeinden stammen, ist die kirchliche Trauung kostenlos.
Paare, die von außerhalb kommen, zahlen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 450,00 €. Diese Summe deckt die Kosten für Strom, Reinigung und den Einsatz der Küster.
Der katholische Partner / die katholische Partnerin braucht:
Der nichtkatholische Partner / die nichtkatholische Partnerin braucht:
Seit dem 1. Januar 2009 gibt es in Deutschland keine gesetzliche Vorschrift mehr, die vorschreibt, dass vor der kirchlichen Trauung eine standesamtliche Heirat erfolgen muss. Das bedeutet, dass Sie kirchlich heiraten können, ohne vorher standesamtlich zu heiraten.
Wenn ein Paar jedoch nur kirchlich heiratet und auf die standesamtliche Trauung verzichtet, gilt es nach staatlichem Recht als unverheiratet. In diesem Fall können Sie keine rechtlichen Vorteile einer Ehe in Anspruch nehmen, wie zum Beispiel:
Wenn Sie sich entscheiden, nur kirchlich zu heiraten, müssen Sie unterschreiben, dass Ihnen die fehlenden staatlichen Rechtsfolgen bewusst sind.
Falls Sie sich unsicher sind oder Fragen haben, sprechen Sie diese Frage im Traugespräch an.
Im Gespräch mit dem Seelsorger wird auch die Firmung zur Sprache kommen.
Falls Sie noch nicht gefirmt sind, wird man Sie auf die Bedeutung und den Wert der Firmung hinweisen und Ihnen empfehlen, zu prüfen, ob Sie das Firmensakrament als Erwachsener empfangen möchten. Unabhängig davon können Sie jedoch kirchlich heiraten, sofern keine anderen Gründe vorliegen, die einer Trauung entgegenstehen.
Es ist nicht erforderlich, dass die Trauzeugen katholisch oder getauft sind.
Mindestalter für Trauzeugen: 14 Jahre.
Viele konfessionsverschiedene Paare wünschen sich eine Trauung, an der sowohl eine katholische als auch eine evangelische Geistliche oder ein Geistlicher mitwirkt.
Das ist selbstverständlich möglich!
Findet die Trauung in einer katholischen Kirche statt, nimmt der katholische Seelsorger das Eheversprechen entgegen – in einer evangelischen Kirche entsprechend die evangelische Pfarrerin oder der Pfarrer. Die jeweils andere geistliche Person gestaltet die Feier dann unterstützend mit.
Wenn ein Partner Mitglied der katholischen Kirche ist, kann er prinzipiell kirchlich heiraten,
auch wenn sein Partner / seine Partnerin eine andere Konfession oder Religion hat oder aus der Kirche ausgetreten ist.
In diesen Fällen braucht es eine Erlaubnis, die vom Bischof erteilt wird. Deshalb sollte das vorbereitende Gespräch mit dem Priester oder Diakon ein halbes Jahr vor der Trauung stattfinden.
Auch wenn ein Partner nicht getauft ist, sieht die katholische Kirche eine feierliche Form der Eheschließung vor. In diesem Fall wird besonders darauf geachtet, dass die Auswahl der Gebete und Texte respektvoll auf die Überzeugungen des ungetauften Partners / der ungetauften Partnerin abgestimmt ist. Er / Sie muss keine Gebete oder Texte sprechen, die ihm / ihr gegen das Gewissen oder die Überzeugung widersprechen. Dennoch bleibt das katholische Verständnis von Ehe im Rahmen der Zeremonie gewahrt. Wir empfehlen, sich für ein ausführliches Vorgespräch Zeit zu nehmen, um alles Wichtige zu klären!
Ja, auch wenn ein Partner bereits verheiratet war, kann eine kirchliche Trauung unter bestimmten Bedingungen möglich sein. Die katholische Kirche betrachtet das Eheversprechen als unauflöslich, prüft jedoch, ob die frühere Ehe nach kirchlichem Recht gültig war. Sollte eine frühere Ehe als ungültig anerkannt werden, ist eine erneute Trauung möglich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob es Vor-Ehen gibt. Der trauende Geistliche prüft die Gültigkeit der Ehe aus kirchlicher Sicht und berät Sie.
Die Kirche bietet Ihnen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen Paaren über die Bedeutung des Eheversprechens auszutauschen.
Wir laden Sie ein, auch in dieser Hinsicht Zeit und Gedanken in Ihre Trauung zu investieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit anderen Paaren auszutauschen und sich auf den gemeinsamen Weg vorzubereiten. Die Termine für die Ehevorbereitungskurse finden Sie auf unserer Homepage.
Einige Wochen vor Ihrer Hochzeit führt der Pfarrer oder Pastor Ihrer Gemeinde ein Traugespräch mit Ihnen. Dabei wird gemeinsam das Ehevorbereitungsprotokoll ausgefüllt, das später in das Ehebuch Ihrer Pfarrei eingetragen wird. In diesem Gespräch geht es vor allem um die Bedeutung der kirchlichen Trauung und das Verständnis der christlichen Ehe. Hier haben Sie die Gelegenheit, über Ihre Vorstellungen und Wünsche zu sprechen und zu erfahren, was die Kirche unter dem Sakrament der Ehe versteht.
Ja, einige Monate vor Ihrer Trauung (der genaue Zeitpunkt variiert je nach Bistum) ist ein Gespräch mit dem Seelsorger erforderlich. In diesem Traugespräch werden auch einige grundlegende Daten erfasst, die in das Ehebuch Ihrer Pfarrei eingetragen und an Ihr Taufpfarramt gemeldet werden. Dieses Ehevorbereitungsprotokoll ist wichtig, da Ihre kirchliche Trauung auch rechtliche Bedeutung für die Kirche hat. Mit der Unterzeichnung des Protokolls kann der Seelsorger Ihre Trauung verbindlich bestätigen.
Viel wichtiger als das Formale ist jedoch das Gespräch über den tiefen Sinn der kirchlichen Trauung und das katholische Eheverständnis. Hier haben Sie die Gelegenheit, Ihre persönlichen Anliegen und Fragen zu teilen:
Ein weiterer Teil des Gesprächs kann auch der Planung Ihrer Feier gewidmet werden – zum Beispiel der Auswahl von Liedern, Gebeten und Fürbitten.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, an einer Ehevorbereitung mit anderen Paaren teilzunehmen. In diesen Gruppen, begleitet von erfahrenen Mitarbeitern, können Sie gemeinsam über die vielen wichtigen Fragen sprechen, die bei der unmittelbaren Hochzeitsvorbereitung oft zu kurz kommen.
Der Altar in der Kirche ist ein Symbol für Jesus Christus und steht daher im Mittelpunkt der kirchlichen Feierlichkeiten. Aus Respekt vor dieser besonderen Symbolik bitten wir Sie, keine Blumen auf den Altar zu stellen.
Beachten Sie bitte zudem zwei Dinge, wenn es um den Blumenschmuck geht:
Unsere Kirchen sind täglich von ca. 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Wir freuen uns, wenn Sie den Blumenschmuck nach der Trauung in der Kirche belassen möchten. Natürlich können Sie ihn auch gerne mitnehmen. Wenn zwei Trauungen hintereinander stattfinden, empfehlen wir, sich mit dem anderen Paar hinsichtlich des Blumenschmucks abzusprechen. In diesem Fall bitten wir Sie, eine Datenschutzerklärung auszufüllen, die es uns ermöglicht, Ihre Kontaktdaten an das andere Hochzeitspaar weiterzugeben.
Die Bänke können gerne geschmückt werden, wir bitten jedoch, kein Klebeband oder ähnliche Materialien zu verwenden. Bitte befestigen Sie den Blumenschmuck mit Bändern.
Wir wissen, dass dies für viele Paare nicht immer vollständig steuerbar ist. Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass Reis in vielen Teilen der Welt ein wichtiges Grundnahrungsmittel ist. Aus Rücksicht auf diese Umstände bitten wir Sie, im Vorfeld darauf hinzuwirken, dass Ihre Gäste auf das Werfen von Reis verzichten. Ein freundlicher Hinweis auf der Einladung oder dem Liedblatt kann hier hilfreich sein.
Ja, sowohl Taufkerzen als auch Hochzeitskerzen dürfen auf den Altar gestellt werden.
Unsere Küster und Küsterinnen sind in der Regel eine Stunde vor der Trauung vor Ort, um alles für Ihre Feier vorzubereiten und sicherzustellen, dass alles reibungslos verläuft.
Die musikalische Gestaltung Ihrer Trauung wird sicher ein Thema im Gespräch mit dem trauenden Priester oder Diakon sein. Wenn Sie Orgelmusik wünschen, bitten wir Sie, selbst für die Besorgung eines Organisten zu sorgen. Auf Anfrage können wir Ihnen jedoch gerne Empfehlungen für mögliche Organisten geben, die Sie dann direkt kontaktieren können.
Sollten Sie zusätzlich technisches Equipment mitbringen wollen, denken Sie bitte daran, dieses selbst bereitzustellen. Auch die Stromversorgung vor Ort muss im Voraus geklärt werden.
In der Regel ist es möglich, einen Empfang vor der Kirche abzuhalten.
Ausnahme:
Das Gelände rund um die Kirche St. Johannes der Täufer in Johannisberg, einschließlich des nahegelegenen „Goetheblicks“, befindet sich auf dem Privatgrundstück des Schlosses Johannisberg. Wenn Sie diesen besonderen Ort für Ihren Sektempfang nutzen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an Lena Orth. Sie erreichen sie unter der Telefonnummer 0176-31031921 oder per E-Mail an lena.orth@favorite-schlossgastronomie.de.
Die Gestaltung des Traugottesdienstes ist ein gemeinsamer Prozess, den Sie mit dem Geistlichen besprechen, der Ihre kirchliche Trauung leitet. Im Gespräch klärt er mit Ihnen alle wichtigen Fragen rund um die Gestaltung des Gottesdienstes, wie etwa die Auswahl der Musik und Lieder, die Textauswahl, die Mitwirkung von Trauzeugen, Familie und Freunden sowie Details zu Blumenschmuck und Fotografen.
Sie müssen keine Experten sein, um den Gottesdienst zu gestalten. Der trauende Geistliche hilft Ihnen gerne weiter, auch wenn Sie keine speziellen Vorlieben haben.
Wenn Sie Ihre Trauung gerne durch Fotos oder Film festhalten möchten, ist das natürlich kein Problem. Wir bitten jedoch darum, dass dies nicht zu einer Beeinträchtigung des Gottesdienstes führt. Wenn viele Gäste während der Zeremonie ihre Kameras zücken, Blitze einsetzen und um den Altar herumgehen, kann dies die Atmosphäre stören und die Trauung selbst empfindlich beeinträchtigen.
Unser Vorschlag: Es ist eine gute Idee, jemanden zu beauftragen, der sich um das Fotografieren und Filmen kümmert. Das kann ein professioneller Fotograf sein, muss es aber nicht unbedingt. Der Vorteil eines professionellen Hochzeitsfotografen liegt darin, dass er über die notwendige Ausrüstung verfügt, um auch in den oft dunklen Kirchenräumen gute Bilder zu machen, und weiß, wie er die Fotos möglichst unauffällig und respektvoll während der Trauung aufnehmen kann.
Hochzeits-App!
BONN/LIMBURG.- Mit einer neuen App will die katholische Kirche Paare, die in den nächsten zwölf Monaten heiraten, auf ihrem Weg zur Hochzeit unterstützen und begleiten. Die Hochzeitsapp "Ehe.Wir.Heiraten" bietet neben Checklisten und praktischen Hilfen auch kleine wöchentliche Impulse zur Vorbereitung auf die Hochzeit an. Die Impulse greifen dabei Themen wie eine gute Kommunikation in der Beziehung, Sexualität oder den Ablauf einer Trauung an.
Weitere Informationen und Download unter www.ehe-wir-heiraten.de.