St. Petronilla Aulhausen

Am Dienstag, den 17. März 2026, lud die Dorfkirche St. Petronilla Aulhausen erneut zu einer halbstündigen Auszeit im Rahmen der „Inseln der Stille“ ein. Diesmal stand das Thema „Wenn Freunde an dich glauben“ im Mittelpunkt.

Die Besucherinnen und Besucher erfuhren anhand einer biblischen Geschichte und einer Alltagsgeschichte, wie wichtig Freundschaft ist und wie sehr sie Geborgenheit und Zuversicht schenken kann. Viele fühlten sich im Freundeskreis und in der Familie angesprochen und nahmen die Gedanken als kleine Stärkung für ihr eigenes Leben mit.

Musikalisch gestaltete sich der Abend besonders abwechslungsreich: „Manchmal brauchst du einen Engel“ von Siegfried Fietz eröffnete die halbe Stunde. Ein besonderer Moment war das Anzünden der Kerzen für einen geliebten Menschen, für einen Freund oder eine Freundin, der/die einfach gut tut – eine Geste, die viele tief berührte und von dem Song „Fragile“ von Sting in einer instrumentalen Gitarrenversion von Luis Diseminado begleitet wurde.

Das fröhliche, rhythmische Lied „Freunde sein“ von Siegfried Fietz hob die verbindende Kraft von Freundschaft hervor. Zum Abschluss erklang das Segenslied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, das viele als tröstlich und stärkend empfanden.

Wie gewohnt wurde auch an diesem Dienstag für die Fastenaktion „Kauf eins mehr“ gesammelt: Körbe für haltbare Lebensmittel und Pflegeprodukte standen bereit, um Bedürftige der „Rheingauer Caritas Tische“ zu unterstützen. Dank der Spenden der Besucherinnen und Besucher konnten wieder mehrere volle Körbe übergeben werden.

Die halbstündige Auszeit bot allen Anwesenden eine wohltuende „Insel der Stille“: ein Raum zum Auftanken, Nachdenken und sich gegenseitig im Vertrauen auf Freundschaft getragen zu fühlen.

 

Am 10. März 2026 stand die Auszeit in der Dorfkirche St. Petronilla Aulhausen unter dem hoffnungsvollen Thema „Alle werden satt“.

Mit dem Lied „Leih mir Deine Flügel“ von Clemens Bittlinger begann der Abend und öffnete einen Raum, in dem Sorgen und Gedanken des Alltags für einen Moment in den Hintergrund treten durften. 

Musikalisch wurde die Auszeit erneut auf besondere Weise gestaltet: Mit „From a Distance“ von Julie Gold erklang ein Lied, das die Besucher in dieser Version sehr berührte. Beim Entzünden der Kerzen entstand eine ruhige Atmosphäre, in der jede und jeder ein persönliches Zeichen der Hoffnung setzen konnte. In der anschließenden Stille war Raum für eigene Gedanken, Gebete und das persönliche „Sattwerden“ – ein Innehalten, das vielen sichtlich guttat. Das gemeinsam gesprochene Vaterunser verband die Anwesenden über alle persönlichen Anliegen hinweg.

Eine weitere Überraschung war die eindrucksvolle Interpretation von „Angels“ von Robbie Williams in der Version des Stellenbosch University Choir. Die kraftvollen Stimmen ließen den Song völlig ungewohnt erklingen.

Das Vaterunser wurde gemeinsam gesungen und von Reinhard Müller an der Gitarre begleitet – ein verbindender Moment für alle Anwesenden.

Zum Abschluss der halbstündigen Auszeit erklang das Segenslied „Sei behütet“ von Clemens Bittlinger. Mit diesem Zuspruch wurden die Besucherinnen und Besucher in den Abend entlassen – gestärkt und mit neuer Zuversicht.

 

 

Am 03.03.2026 erlebten wir in der Dorfkirche St. Petronilla Aulhausen einen stimmungsvollen Abend rund um das Thema Vertrauen.

Mit *„Dich will ich segnen“* von Siegfried Fietz begann die Auszeit.

Es folgte die Begrüßung und Einführung ins Thema durch Helmut Fischer mit der Bibelstelle von Bartimäus, der voller Vertrauen auf Jesus zuging.

Beim Anzünden der Kerzen erklang „Don’t Stop Me Now“ von Queen – in einer instrumentalen Pianoversion. Nach der Geschichte des Seiltänzers folgte „Siyahamba", ein südafrikanisches Traditional.

Nach dem Vaterunser trugen Greta und Jakob die Segenswünsche vor. Mit dem Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ , bei dem kräftig mitgesungen werden durfte, klang die 30 minütige Auszeit aus.

Als kleines Mitgebsel gab es liebevoll vorbereitete Segenswünsche und Kressesamen von Greta und Jakob.

Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern der Auszeit und allen, die mitgewirkt haben: Greta, Jakob, Sabine und Birgit. Die schöne und ungewöhnliche Musikauswahl des Abends hatten wir wieder Anja Hoffmann zu verdanken.

Weiter geht es am kommenden Dienstag, 10.03.2026 um 18.00 Uhr mit dem Thema "Alle werden satt" - Alle sind herzlich eingeladen!

Wenn der Alltag draußen bleibt und die Dorfkirche St. Petronilla nur vom warmen Schein von Kerzen erhellt wird, dann ist Zeit für die „Inseln der Stille“.

Am vergangenen Dienstag, den 24. Februar, lockte das seit einigen Jahren beliebte Format wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, die Sehnsucht nach Innehalten und Besinnung hatten.

Das Thema des Abends, „Das Kind in der Mitte“, spannte einen weiten Bogen von der persönlichen Geborgenheit bis hin zur weltpolitischen Hoffnung.

Schon der Auftakt setzte ein klares Zeichen: Mit dem Lied „Alle Kinder wollen Frieden“ von Siegfried Fietz wurde die Auszeit eröffnet und stimmte die Gäste auf eine halbe Stunde ein, die sich bewusst von der Hektik der Welt abhob.

Musik abseits der Tradition

Musikalisch gestaltet wurde die Auszeit von Anja Hoffmann in bewährt ungewohnter Art.

„Manche Stücke hört man in einer Kirche eher weniger. In den vergangenen Jahren hatten wir schon Stücke von Queen, Metallica oder Herbert Grönemeyer dabei – immer in unbekannten, meist instrumentalen Versionen."

Und genau das macht den Reiz aus. Nach der Begrüßung und ersten Impulstexten wurden die Teilnehmer eingeladen, aktiv zu werden: An der Friedensmadonna entzündeten sie ihre Kerzen und trugen das Licht als Symbol der Hoffnung mit an ihren Platz. Begleitet wurde dieser Moment von einer Harfen-Version des Ed-Sheeran-Klassikers „Perfect“, was der Atmosphäre eine moderne und zugleich zeitlose Tiefe verlieh.

Von der Stille zum „Vater unser“

Das Herzstück des Abends bildete eine ausgedehnte, wohltuende Stille, die Raum für eigene Gedanken und Gebete ließ. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war die Interpretation des „Vater unser“: Zunächst lauschten die Gäste der eindrucksvollen Version „Baba Yetu“ (Suaheli), bevor das Gebet gemeinsam in der traditionellen Form gesprochen wurde.

Zum Abschluss der ersten „Insel der Stille“ fand Helmut Fischer stärkende Segensworte für die Anwesenden. Mit dem Segenslied von Siegfried Fietz „Gottes guter Segen sei mit euch“, das die Besucherinnen und Besucher laut mitsangen, wurden die Gäste schließlich in den Abend entlassen – viele mit einem sichtbaren Lächeln und einer inneren Ruhe, die noch lange nachklingen dürfte.

An allen Dienstagen in der Fastenzeit finden jeweils um 18.00 Uhr weitere, halbstündige Auszeiten in der Dorfkirche im Aulhausen statt, zu der Alle recht herzlich eingeladen sind!

Die Heilige Petronilla

Die Hl. Petronilla ist u.a. die Patronin der Reisenden, Touristen und Fieberleidenden.

Erstmals 1401 wird eine der Hl. Petronilla geweihte Kapelle in Aulhausen urkundlich erwähnt. Man geht davon aus, dass diese Kapelle später zur Pfarrkirche ausgebaut wurde.

In der Kirche von Aulhausen steht eine Halbbüste der Hl. Petronilla. Um die Mitte des 18. Jh. hat ein namentlich nicht genannter Meister das Bildnis der Hl. Petronilla aus Lindenholz geschnitzt. Die Farbigkeit wurde im 19. oder 20 Jahrhundert restauriert. Petronilla hält in der rechten Hand einen Palmzweig, der sie als Märtyrerin kennzeichnen soll, was aber der Legende zufolge nicht zutrifft.  Die Plastik steht auf einem Holzschrein, der bereits um 1670 angefertigt wurde. Holzplastik und Schrein stehen auf einem an der Wand befestigten Sockel. Ursprünglich stand das Reliquiar über dem Hochaltar, oberhalb des Tabernakels.

Katholische Kirche St. Petronilla

Ortskirche

Zum Baustil und den verschiedenen Renovierungen

Es handelt sich um eine spätgotische, einschiffige Kirche mit achteckigem Chorabschluss. Die Decke ist als hölzernes Tonnengewölbe ausgeführt, der Dachreiter ist eine Dekorationsform des 18. Jahrhunderts.  Die Kirche wird ursprünglich als Friedhofskapelle bezeichnet.

Um die Kirche herum lag früher der Kirchhof, der - wie auch die Kirche selbst - als Begräbnisstätte gedient hatte. Dies wurde durch Skelettfunde belegt, die bei einer Renovierung um 1910 gefunden wurden. Zwei Feuersbrünste (1873 und 1882), jeweils verursacht durch Blitzeinschläge, hatten das Balkenwerk der Decke entzündet. Zwar wurde das völlige Niederbrennen der Kirche verhindert, doch hatte es auch Schäden im Mauerwerk gegeben.

Im Zuge des Wiederaufbaus wurde 1883 die Sakristei angebaut und es kam eine dritte Glocke hinzu. Die ebenfalls neu eingebaute Uhr gehörte jedoch der Zivilgemeinde.

1889 wurde nach einem neuen Platz für den Friedhof gesucht und dieser am "Karrenweg", der heutigen Schlossstraße, gefunden. 1904 wurde der Friedhof durch eine Mauer vergrößert.

Eine vollständige Renovierung der Kirche unter Niederlegung der Mauern des Chores erfolgte 1908. Bei weiteren Renovierungsarbeiten in 1912 wurden zwei kleine Seitenaltäre eingebaut, der Boden erneuert, ein Ofen beschafft und eine Krippe gestiftet.

1926 wurden die Außenwände der Kirche renoviert, 1932 wurde die Kirchentreppe von der Hauptstraße aus gebaut.

Zwei der drei Kirchenglocken mussten 1942 zu Kriegszwecken abgeliefert werden. Im August 1955 erfolgte der Einbau von zwei neuen Glocken, jetzt mit einem elektrischen Antrieb versehen.

1963 wurde die Erweiterung der Kirche geplant und bereits 1964 durchgeführt. Hierbei wurde die Kirche durch einen Anbau erweitert und fast neuwertig ausgestattet und renoviert. Im Zuge dieser Renovierungen wurden mehrere Altar- und Heiligenfiguren erneuert und modernisiert.

Am 15.11.1964 wurde die Kirche durch Bischof Wilhelm Kempf geweiht und Aulhausen zur selbständigen Pfarrei ernannt.

1973 wurde das Provisorium des am Altar den Gläubigen zugewandten Priesters einer Dauerlösung zugeführt. Einerseits "soll der alte Altar, der zu den schönsten Barockaltären des Rheingaus zu zählen ist, ... unter allen Umständen stehen bleiben." Um aber die neue Praxis des Gottesdienstes (den Gläubigen zugewandter Priester) auf Dauer zu etablieren,wurde ein Altar sowie ein Ambo aus Saynsilber angeschafft.

1974 wurden die vom Holzwurm befallenen Heiligenfiguren restauriert. Am 27.03.1975 konnte der Figur der Hl. Petronilla die im Bauschutt gefundene und restaurierte Krone wieder aufgesetzt werden.

1980 wurde die Außentreppe der Kirche neu gestaltet., 1987 erhielt die Kirche einen neuen Innenanstrich und es erfolgte der Einbau einer Lautsprecheranlage. 1995 erfolgte eine weitere Innenrenovierung (Anstrich und elektrische Anlage.) 1996 fand eine Sanierung des Glockenstuhls statt und es wurde eine digitale Orgel unter Pfr. Grote angeschafft. Der alte Prospekt und alle Pfeifen der alten Orgel bleiben aber erhalten.

Der aktuelle Zustand der Kirche ist stark renovierungsbedürftig. 2013 wurden Rissmonitore angebracht, um die Rissbildungen in Wänden und im Tonnengewölbe zu beobachten. Ein Verschlechterung ist zum Glück nicht festzustellen.

2023 wurde der Innenraum von der Firma Barth in Aulhausen sowie der tatkräftigen Unterstützung zahreicher ehrenamtlicher Helfer renoviert.

2025 konnten die teilweise beschädigten Eiingangstüren durch die Schreinerei Felzer ausgetauscht werden.

Kirchenführer

Spendenzweck

Der Kirchort Aulhausen freut sich über Ihre Spende für folgenden Zweck:

  • Anschaffungen im Kirchort

Bitte geben Sie bei Ihrer Spende "Spende 2025" und den Kirchort an.

DE03 5109 1500 0000 0258 87

 

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